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Ausgeprägte Arthrose im Daumensattelgelenk und im Gelenk zwischen den Handwurzelknochen, Vieleckbein und Kahnbein (STT Gelenk) |
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| Definition | ||
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Verschleiß eines oder mehrerer Gelenke der Finger oder im Bereich der Daumenwurzel. Die Erkrankung betrifft eine Reihe genau definierter Gelenke: Fingerendgelenke – HEBERDEN Arthrose Fingermittelgelenke - BOUCHARD Arthrose Daumensattelgelenk – RHIZ (= Wurzel) Gelenk Die Erkrankung hat weder mit entzündlichem Gelenkrheuma, noch mit Gicht etwas zu tun! |
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| Häufigkeit | ||
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Meist sind Frauen ab der Menopause betroffen. Eine familiäre Häufung ist gegeben. |
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| Ursachen | ||
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Die Ursache liegt in einer angeborenen Fehlentwicklung des Ge- lenkknorpels mit einer verringerten Belastbarkeit und schnelleren Abnutzung. Eine familiäre Häufung ist unbestritten vorhanden. Davon zu unterscheiden sind unfallbedingte Gelenkschäden mit nachfolgend sich langsam entwickelnden Arthrosen. |
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| Krankheitserscheinungen | ||
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Endgelenke: Bildung harter Knötchen (Heberdenknoten) an den Seiten der Endgelenke als Reaktion des Knochens auf den Gelenkverschleiß. Häufig sind diese Knoten druck-, stoß- und kälteempfindlich. Die Ausbildung kleiner Endgelenkscysten (Ganglion), die teils prall- elastisch, teils glasig durchscheinend sind. Bei der gelenkzerstö- renden (destruierenden) Verlaufsform können seitliche Formab- weichungen und instabile Gelenkzustände entstehen. Mittelgelenke: Spindelförmige, teils prall-elastische, teils derbe Auftreibung der Gelenke mit Druckschmerzen und Beugeeinschränkung. Schmerz- zunahme bei feuchtkalter Witterung möglich. In fortgeschrittenen Zuständen sind Seitabweichung des Gelenkes und instabile Zu- stände möglich. Daumensattelgelenk: Anfangs Schmerzen am Sattelgelenk des Daumens bei längeren manuellen Tätigkeiten und bei der Notwendigkeit, kleinere Gegen- stände längere Zeit im Spitzgriff oder Dreifingergriff zu halten. In fortgeschrittenen Fällen Vortreten der Basis des Daumenmittel- handknochens und fixierte Anspreizstellung des Daumens. Druckschmerz und Stauchungsschmerz am Daumensattelgelenk. |
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| Behandlung | ||
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Meistens ist die Behandlung konservativ. Nur ein geringer Anteil der betroffenen Gelenke muß operiert werden. Die Operation ist in der Regel abhängig vom Schmerzausmaß, d.h. der Patient kann keinen günstigsten Operationszeitpunkt versäumen sondern bestimmt allein selbst auf Grund seiner Schmerzen und seiner Behinderung den Operationszeitpunkt. Konservative (nicht-operative) Behandlung Knorpelaufbauende Medikamente sollen hilfreich sein. Schmerzmittel und Entzündungshemmer sind nur ausnahmsweise und nie dauerhaft anzuwenden. Physikalische Therapie mit Übun- gen im warmen Quarzsand, Fangokneten, Paraffinkneten sind oft sehr hilfreich, harmlos und auch zuhause nach entsprechender Anleitung eigenständig durchführbar. Für die Daumensattelge- lenksarthrose sind einige Schienen und Bandagen im Handel erhältlich. Bei Verformungen können Ergotherapeuten oder Orthopädietechniker aus thermoplastischem Material individuell geformte Schienen anfertigen. Eine Serie mit krankengymnasti- scher oder ergotherapeutischer Übungsbehandlung kann wertvolle Tipps zum Verhalten im Alltag bringen und zur Änderung bestimmter Greifformen und zur Erlernung eines eigenständig durchführbaren Übungsprogrammes anleiten. Bei der operativen Therapie stehen im Wesentlichen die Verstei- fung (Arthrodese) des betroffenen Gelenkes, die Neuformung unter Wegnahme verschlissener Gelenk- und Knochenanteile (Resektionsarthroplastik) und das Kunstgelenk (Endoprothese) zur Verfügung. Die Entscheidung für das eine oder andere Verfahren ist immer eine individuelle Entscheidung im persönlichen Gespräch. Beachten Sie den Haftungsausschluß |
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Eine Möglichkeit der operativen Therapie: Kunstgelenk im Mittelgelenk. Im Endgelenk typische Heberdenarthrose. |
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